Glasbläservorführung

Kurz vor den Weihnachtsferien wartete auf unsere jüngeren Schüler ein besonderes Erlebnis. Ein Glasbläser zeigte in der alten Schulturnhalle sein Können und ließ geschickt aus einem Glasrohling verschiedene Gegenstände aus Glas entstehen.

Gebannt verfolgten die Kinder, wie das Glas unter dem Feuer des Bunsenbrenners weich und formbar wurde. Während der Vorführung erfuhren die Kinder auch, dass die Glasherstellung ursprünglich von den alten Ägyptern erfunden wurde und erst allmählich in Europa bekannt wurde. Auch dass es Quarzsand, Soda und Asche braucht, damit daraus bei über 1 000 Grad flüssiges Glas wird, wurde erzählt.

Sodann beobachteten alle aufmerksam, wie nacheinander eine Blumenvase, ein Schwan und Christbaumschmuck geformt wurden. Besonders beeindruckte auch das Versilbern eines Anhängers. Einige Schülerinnen und Schüler durften am Ende selbst eine kleine Glaskugel herstellen, ehe alle mit vielen neuen Eindrücken zur Schule zurückgingen.

Wir waren uns einig: Schön, dass es Menschen gibt, die alte Handwerkstraditionen lebendig erhalten und an unsere Kinder weitergeben.

Tanja Laukemper, Lehrerin  


Vorlesewettbewerb 2016

 

Anfang Dezember war es wieder so weit. Alle 6. Klassen in Bayern ermittelten ihren Schulsieger im Vorlesewettbewerb; so auch die Mittelschule Bad Endorf.

Die Vorbereitungen begannen bereits Mitte November. Jeder Schüler wählte ein Buch aus seinem eigenen Bestand oder aus der Schülerbücherei aus. Zuhause wurde dann eine passende Textstelle zum Vorlesen gesucht, dabei waren die Eltern als Ratgeber gefragt.

Nun galt es, die Klassensieger festzustellen. Sechs Mädchen qualifizierten sich für das Finale:

Doren Dervishi, Theresa Buchner, Anna-Maria Höllrigl aus der 6a und Ceyda Düzenli, Jasmin Neidhardt, Francesca Tavernese aus der 6b.

Jetzt wurde es spannend! Wer wird Schulsiegerin werden? Auf jeden Fall war ein Buch als Preis sicher. Die Mädchen bevorzugten Bücher zum Vorlesen, die mit viel Humor und Witz den alltäglichen Familien- und Pubertätswahnsinn beschrieben. Aber auch ein spannungsgeladener Thriller wurde vorgestellt.

Letztendlich war es eine knappe Entscheidung. Francesca Tavernese las gekonnt und mit Temperament aus Sabine Ludwigs Buch „Hilfe, ich hab meine Lehrerin geschrumpft“ vor, dem eine witzige und phantasievolle Geschichte zugrunde liegt. Der 12-jährige Felix schrumpft unbeabsichtigt seine gehasste Mathelehrerin Frau Schmitt-Gössenwein auf eine Größe von 15,3 cm. Er nimmt sie erstmal in seiner Jackentasche mit nach Hause, um sie in einem alten Hamsterkäfig zu verstecken. Das bringt Probleme, denn „Schmitti“ möchte jeden Morgen ihren Salbeitee.So macht Lesen Spaß. Francesca wird die Schule beim Landkreisentscheid vertreten. Wir drücken ihr die Daumen.

 

Rosi Schnell

  von links nach rechts

Ceyda Düzenli, Jasmin Neidhardt, Francesca Tavernese, Theresa Buchner, Doren Dervishi

 

 

Adventsandacht



Auch heuer haben wir eine gute Tradition fortgesetzt. Immer im Advent feiern wir Religionspädagogen mit den Schülerinnen und Schüler der Grundschule eine besinnliche Adventsandacht. Bereits kurz nach sieben Uhr trafen sich alle im dunklen, nur von Kerzenschein erleuchteten, Schulhaus, um die Adventsbotschaft zu hören und das Hirtenspiel zu erleben, das diesmal die 4. Klasse einstudiert hatte. Umrahmt wurde die Andacht von Adventsliedern und einem gemeinsamen Schreittanz zur Krippe.

Marianne Buchetmann, Religionslehrerin



Auftritt auf dem Endorfer Weihnachtsmarkt

 

Fleißig studierten die Kinder der Klassen 3a und 4b  mit ihren Klassenleiterinnen Frau Obermaier und Frau Eperania Gedichte und Weihnachtslieder ein und erfreuten damit am zweiten Adventswochendende die Besucher des Endorfer Weihnachtsmarkts.  Klassische und auch moderne Weihnachtslieder wurden vorgetragen, dazwischen spielten einige Schüler auf der Flöte. Dass die Zusammenarbeit mit den Kindergärten an der Grundschule gerne und gut gepflegt wird, zeigte ein gemeinsamer Auftritt von Kindern der „Villa Kunterbunt“ und der Klasse 2b mit Frau Laukemper und Frau Sziladi. Mit Gedichten, einem Fingerspiel, Flötenbeiträgen und Weihnachtsliedern boten die Kleinen einen Streifzug durch die Adventszeit von der ersten Kerze am Adventskranz bis zum Kind in der Krippe am Weihnachtsabend.

Tanja Laukemper

 

Projekt Teamgeister


Innerhalb des Projektes „Teamgeister“ von Frau Saskia Adam (Schulsozialarbeit) fand am 24. November 2016 für alle 3. Klassen der Grundschule Bad Endorf eine Projektstunde zum Thema „Freunde finden – durch gemeinsame Interessen – in den Vereinen“ statt. Ziel dieser Kooperation mit dem Kreisjugendring Rosenheim ist es, den Kindern die vielfältigen Angebote zur Freizeitgestaltung in den Vereinen vorzustellen und ihnen Gelegenheit zu geben, über eigene Interessen zu berichten um mehr voneinander zu erfahren.

Zum Einstieg zeigte Frau Kreutzer vom Kreisjugendring Rosenheim einen kurzen Film der Wasserwacht und des Jugendrotkreuzes Bad Endorf, der diesen Sommer während eines Filmprojektes von Jugendlichen gedreht wurde. Dann sammelten die Kinder mit Frau Adam auf einem großen Plakat, was für sie ein(e) wahre(r) Freund/Freundin ist. An den Beiträgen zeigte sich die klare Vorstellung der Kinder, wie ein Freund sein sollte. In dieser Stunde konnten die Kinder von sich erzählen und gemeinsame Interessen entdecken.

Schön wäre es, wenn einige Schüler/innen dadurch Lust bekommen hätten, vielleicht in Begleitung eines Klassenkameraden neue Freizeitaktivitäten kennenzulernen und auszuprobieren.

Die Gemeinde Bad Endorf hat eine Liste mit den Vereinsangeboten für Kinder und Jugendliche zusammengestellt und diese wurde abschließend an die Schüler/innen verteilt.

KJR Rosenheim





Sparkasse unterstützt Schule bei Schwimmausbildung

 

Bad Endorf ist von vielen Seen umgeben, die im Sommer zum Baden einladen. Deswegen ist es der Grund- und Mittelschule ein großes Anliegen, dass die Kinder sich sicher im Wasser bewegen können. Schwimmkurse in der Schule sind aufgrund der hohen Sicherheitsbestimmungen mit einem zusätzlichen Personalaufwand und deshalb auch mit Kosten verbunden. Umso mehr freut sich die Schule, dass die Bad Endorfer Geschäftsstelle der Sparkasse die Schwimmausbildung der Schüler unterstützt. Der künftige Geschäftsstellenleiter Tobias Kerkhoff überreichte einen Scheck in Höhe von 300 Euro. Konrektor Holger Greubel bedankte sich im Namen aller Schüler und Eltern für die finanzielle Unterstützung.


 

Schenken mit Freude

 

Auch in diesem Jahr beteiligten sich die beiden Antworter Schulklassen wieder sehr eifrig an der Aktion ‚Geschenk mit Herz’.

Die Kinder brachten insgesamt 39 fertige Päckchen freudestrahlend mit in die Schule, bei 46 Schülern eine stolze Zahl!

Wir hoffen, einigen ‚armen’ Kindern damit eine kleine Weihnachtsfreude machen zu können.

 

Beate Linner, Christina Mroczeck von Gliczinski

 

 


 Auszeichnung mit großer Verantwortung

Als erste Grund- und Mittelschule im Landkreis Rosenheim ist jetzt die Schule in Bad Endorf als „Fairtrade-Schule“ zertifiziert worden. Eine Auszeichnung, die die Schulgemeinde stolz macht und auch andere Institutionen anspornen soll.

Bad Endorf – Die Bad Endorfer Grund- und Mittelschule darf sich nun „Fairtrade-Schule“ nennen. Im Rahmen einer Feierstunde wurde ihr jetzt durch die Fairtrade-Referentin von Transfair, Hannah Rüther, die Ernennungsurkunde überreicht. Die Grund- und Mittelschule ist die 291. Schule in Deutschland, die 84. in Bayern und die erste Grund- und Mittelschule im Landkreis.

Um den Titel einer „Fairtrade-Schule“ zu erhalten, müssen die teilnehmenden Schulen fünf Kriterien erfüllen: Gründung eines Fairtrade-Schulteams, bestehend aus Lehrer, Schülern und Eltern, Erstellen eines Fairtrade-Kompasses, Verkauf und Verzehr von fair gehandelten Produkten an der Schule. In mindestens zwei Klassenstufen muss zudem in mindestens zwei unterschiedlichen Fächern der faire Handel im Unterricht behandelt werden. Außerdem muss es mindestens einmal im Schuljahr eine Schulaktion zum Thema Fairtrade geben.

Die Kampagne Fairtrade-Schools wird von Transfair getragen und steht unter der Schirmherrschaft von Sylvia Löhrmann, der stellvertretenden Ministerpräsidentin und Ministerin für Schule und Weiterbildung des Landes Nordrhein-Westfalen. Fairtrade-Schools bietet Schulen die Möglichkeit, sich aktiv für eine bessere Welt einzusetzen und Verantwortung zu übernehmen. Mit dem Titel „Fairtrade-School“ kann das Engagement nach außen getragen und gezeigt werden, wie kreativ sich Schulen für das Thema einsetzen.

Dank an Lehrer, Schüler und Eltern

Rektor Maximilian Schweiger dankte Lehrern, Schülern und Eltern für die gute Zusammenarbeit. „Ich freue mich, dass wir so eine tatkräftige Fairtrade-Gruppe an der Schule haben, die gemeinsam erfolgreich dieses Projekt auf den Weg gebracht hat.“ „Schulen sollen sich entwickeln und sich ein Profil geben, das fordert der Kultusminister“, so Schweiger weiter. „Wir bekommen Freiheiten und haben die Möglichkeit zu zeigen was wir besonders gut können. Unser Schulmotto lautet seit vielen Jahren Fairplay. Allen Beteiligten eine Wertschätzung und Achtung entgegenbringen und versuchen mit unserem Fairplay-Gedanken soziale, Eine Welt‘-Projekte umzusetzen. Wir spenden für soziale Projekte. Auf dem Weg zur Profilerweiterung waren wir der Meinung, dass es schön wäre, wenn wir einen weiteren Mosaikstein hinzufügen. Deshalb haben wir uns vor einem Jahr dafür beworben. Dass wir heute den Titel Fairtrade-Schule erhalten, macht uns nicht nur stolz, sondern ist auch ein Auftrag, uns Gedanken zu machen, wie wir den fairen Handel an unserer Schule und in Bad Endorf weiter fördern können.“

Der stellvertretende Landrat Dieter Kannengießer verwies in seiner Rede auf die vielen Flüchtlinge, die ins Land gekommen sind. Die nicht nur vor Krieg geflüchtet sind, sondern in ihrer Heimat keine Arbeit finden, unter schlimmen Bedingungen arbeiten müssen und sehr schlecht bezahlt werden. „Das Problem ist so weit weg und doch plötzlich vor unserer Haustür angekommen. Fairer Handel ist wichtig. Nur wer weiß, welche Missstände es in der Welt gibt, kann was ändern. Und ihr macht es – und das ist toll. Ihr setzt auf fair gehandelte Produkte und tragt dazu bei, das die Produzenten Preise erhalten wovon sie ihre Familien ernähren können und damit weniger einen Grund haben sich auf den Weg zu wirtschaftlichen stärkeren Ländern zu machen.“

Bürgermeisterin tief beeindruckt

Bürgermeisterin Doris Laban zeigte sich in ihrem Grußwort tief beeindruckt. „Die Bad Endorfer Grund- und Mittelschule redet nicht nur von Fairplay und Fairtrade, sondern sie lebt es wirklich. Das muss auch noch in der Gemeinde vorangetrieben werden. Die Schüler sind hier für uns ein starkes Vorbild.“ Sie dankte den Schülern und der ganzen Schulfamilie, dass sie sich so engagiert einbringen.

Quelle: OVB, 02.11.2016, Frau Rosemarie Ammelburger 

Die Grund- und Mittelschule Bad Endorf wird Fair-Trade-Schule!

Überzeugt vom Gedanken des "Fairen Handels" haben die Schülerinnen und Schüler der Grund- und Mittelschule Bad Endorf im Schuljahr 2015/16 mit zahlreichen Aktionen diese Idee mit Leben gefüllt. In Projekten lernten sie die Notwendigkeit einer gerechten Verteilung der Güter kennen und setzten das Gelernte in Informations- und Verkaufsveranstaltungen um. Nun ist ein Etappenziel erreicht: Der Schule wird der Titel "Fair-Trade School" (internationale Bezeichnung) verliehen. Die Verleihung durch einen Mitarbeiter von Transfair wird im kommenden Oktober stattfinden.

 

         Das Schülerteam der "Fairtrade- Gruppe"

              

 Schüler im Weltladen Prien 

 

An den Elternsprechtagen können fair gehandelte Produkte gekauft werden 

 

Im Lehrerzimmer stammt der Kaffee aus fairem Handel.

 

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 Fair Trade und Smartphone

Elternabend an der Mittelschule Bad Endorf

Die Grund- und Mittelschule Bad Endorf ist auf dem Weg zur Fair Trade Schule. Dieses Prädikat erhält die Schule, wenn sie den fairen Handel unterstützt und an der Schule Produkte verwendet, die gemäß den Grundsätzen einer fairen Produktion hergestellt und gehandelt wurden. Den Schülern sollen Zusammenhänge unseres Wirtschaftslebens aufgezeigt werden, wobei das Gewinnstreben der meisten Konzerne vielen Menschen nur ein Leben in Armut und Abhängigkeit ermöglicht. Schüler und Lehrer der Bad Endorfer Schule stellen sich die Frage, wie diese Abwärtsspirale durch eigenes Handeln durchbrochen werden kann.

Eine Modenschau, die von Schülern präsentiert und moderiert wurde, stellte Produkte aus Entwicklungsländern vor, die dann an einem Stand käuflich erworben werden konnten, wobei neben Kaffee und Tee auch Schmuck und Kleidungsstücke dargeboten wurden.

Im Anschluss an die Darbietungen zum fairen Handel wurde bei einem Elternabend das Thema „Umgang mit dem Smartphone“ erörtert. Der Referent Christian Bauer von der Fachambulanz für Suchterkrankungen aus Rosenheim berichtete von seinen Erfahrungen, die er im Umgang mit Jugendlichen und deren Smartphonekonsum gesammelt hat.

35 Millionen Nutzer von Whatsapp allein in Deutschland sprechen eine deutliche Sprache. So lassen sich mühelos Kontakte zu Verwandten und Bekannten auch über große Entfernungen halten und durch den Austausch von Texten und Bildern lässt man andere an seinem Leben teilhaben. Das bringt Menschen näher zusammen und viele Freundschaften beginnen im Internet.

Auch auf die Gefahren wurde hingewiesen, die ein naiver Umgang mit Bildern und Daten mit sich bringt, wenn diese dann missbräuchlich verwendet werden und Schüler bloßgestellt und gemobbt werden. Ein ungezügelter Gebrauch des Smartphones kann natürlich auch zur Sucht werden (Computerspiele…) und zu eklatantem Schlafmangel führen, wenn man sich die ganze Nacht schreibt. Hier sind dann die Eltern gefordert, Regeln aufzustellen und ein Machtwort zu sprechen, wenn der Gebrauch ausartet und bereits am Morgen 300 Nachrichten gelesen und beantwortet werden müssen. Wann hat dann der gestresste User noch Zeit für Schule?

Eine rege Diskussion zwischen Referenten und Eltern über ihre unterschiedlichen Erfahrungen mit dem Smartphone beschloss den Elternabend.

 

Georg Reitzenstein, KR