Benefizlauf „Endorfer für Endorfer“

 

Auch in diesem Schuljahr beteiligten sich die Grund- und die Mittelschule Bad Endorf am Benefizlauf „Endorfer für Endorf“, der am 11. Juni 2016 stattfand.

 

Mit großer Begeisterung liefen die Schüler viele Kilometer, so dass sie ebenfalls zum hervorragenden Ergebnis von fast 10.000 Euro (entspricht übrigens 4100 erlaufenen Kilometern) beitrugen.

 

Für den musikalischen Rahmen war die Mittelschule zuständig. Zunächst sorgte die Trommelgruppe unter der Leitung von Frau Slaboch für den nötigen Schwung der Läufer. Anschließend unterhielten die Schüler- und die Lehrerband (beide geleitet von Herrn Sternkopf) Läufer und Zuschauer mit ihrem abwechslungsreichen Programm.

 

So war es auch in diesem Schuljahr wieder eine gelungene Veranstaltung mit einem hervorragenden Ergebnis. Die Mittelschule Bad Endorf erhält von den erlaufenen Geldern u.a. einen riesigen Sonnenschirm für das Pausengelände, so dass in Zukunft die Schüler auch in heißen Monaten ein kühles Plätzchen im Schatten finden können.

 

  

Die Grund- und Mittelschule Bad Endorf wird Fair-Trade-Schule!

Überzeugt vom Gedanken des "Fairen Handels" haben die Schülerinnen und Schüler der Grund- und Mittelschule Bad Endorf im Schuljahr 2015/16 mit zahlreichen Aktionen diese Idee mit Leben gefüllt. In Projekten lernten sie die Notwendigkeit einer gerechten Verteilung der Güter kennen und setzten das Gelernte in Informations- und Verkaufsveranstaltungen um. Nun ist ein Etappenziel erreicht: Der Schule wird der Titel "Fair-Trade School" (internationale Bezeichnung) verliehen. Die Verleihung durch einen Mitarbeiter von Transfair wird im kommenden Oktober stattfinden.

 

         Das Schülerteam der "Fairtrade- Gruppe"

              

 Schüler im Weltladen Prien 

 

An den Elternsprechtagen können fair gehandelte Produkte gekauft werden 

 

Im Lehrerzimmer stammt der Kaffee aus fairem Handel.

 

 

Auf den Spuren der Biber an der Prienmündung

An einem sonnigen Vormittag im Mai machten sich die Antworter Klassen 1c und 2c auf zur Rimstinger Strandanlage in der Hoffnung, an der Prienmündung einen echten Biber zu entdecken. Vorbei an den vielen abgenagten Bäumen führte der Weg hinunter zur Naturbeobachtungsstation. Immer wieder fielen die Blicke der Kinder auf die Biberburg. Ob doch noch einer im Wasser auftaucht?
Der Biberexperte Herr Pohl zeigte den Kindern anhand von zahlreichen originalen Gegenständen die Lebens- und Arbeitsweise des Bibers. Die Schüler arbeiteten begeistert mit.
Leider tauchte im Laufe des Vormittags kein Biber auf. Diese verlassen die „Burg“ nämlich meist nur früh am Morgen und in der Abenddämmerung. Dennoch war der Vormittag sehr schön und lehrreich, wie auch einige Ausschnitte von Schüleraufsätzen der Klasse 2c zeigen.

 „Wir waren in Rimsting, um Biber anzusehen. Leider haben wir keine Biber gesehen, weil sie nachtaktiv sind.“ (Isabel)

  „Die Biber sind Säugetiere und sie legen keine Eier.“ (Simon)

„Der Biber wächst, bis er stirbt.“ (Leonhard)

„Der Biber wurde ausgerottet. Die Menschen brauchten sein Fett, Fell und Fleisch.“ (Jakob)

„Die Zähne von den Bibern sind gelb.“ (Louisa)

„Die Biber haben Zähne, die immer weiter wachsen.“ (Kilian)

„Die Biber können ohne Wasser nicht leben.“ (Andreas)

„Der Biber fällt die Bäume, dass er an die Blätter kommt.“ (Raphael)

„Die Biber klatschen mit ihrem Schwanz auf das Wasser, wenn Gefahr droht.“ (Valentin)

 

 Anita Rudholzer, Beate Linner

 

 

 Präventionsprogramm gegen

sexuellen Missbrauch

In diesem Schuljahr konnten alle Viertklässler wieder am Präventionsprogramm des Frauen- und Mädchennotrufs Rosenheim teilnehmen.

Am 26.04. fand vorbereitend ein Elternabend für alle Viertklasseltern statt. Marina Waigang, die Leiterin der Fachstelle Prävention gegen sexuellen Missbrauch, vermittelte den Eltern wertvolle Informationen über dieses heikle Thema. Anschließend stellte sie die Inhalte und Methoden vor, mit denen die Schüler sensibilisiert und in ihrem Selbstwertgefühl gestärkt werden sollen.

Am 02., 09. und 10. Mai besuchten dann zwei Fachkräfte aus der Beratungsstelle die Kinder aus den drei vierten Klassen. Jungen und Mädchen erfuhren in getrennten Gruppen, wie wichtig es ist, den eigenen Körper als Freund anzusehen. Außerdem lernten sie viel über schöne und unangenehme Gefühle, was der Unterschied zwischen guten und schlechten Geheimnissen ist und wie sie bei Übergriffen reagieren können.


Ein großer Dank gebührt dem Hilfsfond "Endorfer für Endorf", der durch seine finanzielle Unterstützung diese wertvolle Präventionsarbeit ermöglicht hat.

Holger Greubel


 


Fair Trade und Smartphone

Elternabend an der Mittelschule Bad Endorf

Die Grund- und Mittelschule Bad Endorf ist auf dem Weg zur Fair Trade Schule. Dieses Prädikat erhält die Schule, wenn sie den fairen Handel unterstützt und an der Schule Produkte verwendet, die gemäß den Grundsätzen einer fairen Produktion hergestellt und gehandelt wurden. Den Schülern sollen Zusammenhänge unseres Wirtschaftslebens aufgezeigt werden, wobei das Gewinnstreben der meisten Konzerne vielen Menschen nur ein Leben in Armut und Abhängigkeit ermöglicht. Schüler und Lehrer der Bad Endorfer Schule stellen sich die Frage, wie diese Abwärtsspirale durch eigenes Handeln durchbrochen werden kann.

Eine Modenschau, die von Schülern präsentiert und moderiert wurde, stellte Produkte aus Entwicklungsländern vor, die dann an einem Stand käuflich erworben werden konnten, wobei neben Kaffee und Tee auch Schmuck und Kleidungsstücke dargeboten wurden.

Im Anschluss an die Darbietungen zum fairen Handel wurde bei einem Elternabend das Thema „Umgang mit dem Smartphone“ erörtert. Der Referent Christian Bauer von der Fachambulanz für Suchterkrankungen aus Rosenheim berichtete von seinen Erfahrungen, die er im Umgang mit Jugendlichen und deren Smartphonekonsum gesammelt hat.

35 Millionen Nutzer von Whatsapp allein in Deutschland sprechen eine deutliche Sprache. So lassen sich mühelos Kontakte zu Verwandten und Bekannten auch über große Entfernungen halten und durch den Austausch von Texten und Bildern lässt man andere an seinem Leben teilhaben. Das bringt Menschen näher zusammen und viele Freundschaften beginnen im Internet.

Auch auf die Gefahren wurde hingewiesen, die ein naiver Umgang mit Bildern und Daten mit sich bringt, wenn diese dann missbräuchlich verwendet werden und Schüler bloßgestellt und gemobbt werden. Ein ungezügelter Gebrauch des Smartphones kann natürlich auch zur Sucht werden (Computerspiele…) und zu eklatantem Schlafmangel führen, wenn man sich die ganze Nacht schreibt. Hier sind dann die Eltern gefordert, Regeln aufzustellen und ein Machtwort zu sprechen, wenn der Gebrauch ausartet und bereits am Morgen 300 Nachrichten gelesen und beantwortet werden müssen. Wann hat dann der gestresste User noch Zeit für Schule?

Eine rege Diskussion zwischen Referenten und Eltern über ihre unterschiedlichen Erfahrungen mit dem Smartphone beschloss den Elternabend.

 

Georg Reitzenstein, KR

 


Grundschüler unterstützen Spendenaufruf der Bundespolizei und stellen Kuscheltiere für Flüchtlingskinder zur Verfügung

 

Bruckmühl – Ganz „kuschelig“ gaben sich nun Vertreter der Bundespolizeisportschule Bad Endorf in Bruckmühl. Die Bundespolizeisportschule hat jüngst eine Aktion „Kuscheltiere“ mit den Klassen der Grundschule Bad Endorf und dem Bad Endorfer Katharinenheim-Kindergarten durchgeführt.

Torsten Neuwirth, Pressesprecher des Wintersportleistungszentrums der Bundespolizei, überreichte 257 Plüschtiere an Flüchtlingskinder, die in der Gymnasiums-Turnhalle untergebracht sind.

Dabei spendeten die Mädchen und Buben insgesamt 846 Plüschtiere für den guten Zweck. Diese sollen nun an Migrantenfamilien mit kleinen Kindern verteilt werden, die an verschiedenen Orten im Landkreis Rosenheim untergebracht sind. Den Auftakt der „Verteileraktion“ führte die Bundespolizeisportschule Bad Endorf nach Bruckmühl.

Über Daniel Busse, zuständig für die Asylhilfe der Marktgemeinde, wurde der Kontakt zum Hallenmanagement der Gymnasiums-Turnhalle geknüpft. Die dort Verantwortliche, Heidi Hündgen, war begeistert von der Idee. Unter großem Hallo der knapp 70 Mädchen und Buben im Alter von zwei bis acht Jahren wurden die ersten „haarigen Freunde“ verteilt.

Den Hintergrund der Aktion beleuchtete Pressesprecher Neuwirth: „Die Initiative basiert auf Erfahrungen von unseren Bundespolizei-Kollegen, die über mehrere Monate hinweg engen Kontakt zu Migranten-Familien hatten. Hierbei hat sich herauskristallisiert, dass die Plüschtiere gerade bei kleinen Kindern positive Emotionen auslösen können. So werden die Kuscheltiere oft als kleine Freunde angenommen“.

 

Quelle: Mangfall-Bote, 21.05.2016